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Unterwegs

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben
(Joh. 14,6)

Ein Tourist machte Station in einem Kloster.
Er wurde freundlich aufgenommen,
und man bot ihm eine Mönchszelle als Schlafquartier an.

Dort standen nur ein Bett und ein Stuhl.
In der Tür fragte der Tourist erstaunt:
"Und wo sind Ihre Möbel?"

" Wo sind denn Ihre?" erwiderte der Mönch.
Verwirrt antwortete der Tourist:
"Ich bin ja nur auf der Durchreise."
Der Mönch lächelte: "Wir auch."

- Basilika St. Matthias Trier -


Zusammen auf den Weg machen

Gemeinsam Unterwegs sein,
über Gott und die Welt reden,
singen, beten, erzählen, lachen
der Sonne, dem Wind und dem Regen trotzen
sich gegenseitig Mut machen
Natur pur erleben
viel Spaß und Freude haben
sehen und erfahren,
dass Christ sein Spaß machen kann!

Pilgern mit Freunden

Aha - Ihr geht pilgern! Soso! Interessant! Aber was heißt das eigentlich? Sicher ist auf jeden Fall, was es nicht ist: Er ist weder ein Cluburlaub noch eine Pauschalreise, die man mal eben so schnell bucht. Unsere Wallfahrten bedurften jedenfalls vor dem ersten Start einer gehörigen Planung und einem großen Stück Enthusiasmus, wie man auch unter „Wie alles begann“ nachlesen kann. So hopplahopp geht das nun mal nicht. Aber vielleicht ist es gerade das, was einen antreibt. Eben keine Pauschalreise die man heute über das Internet bucht und morgen auch schon losreist.

Die scheinbare Langsamkeit als Schlüssel zu sich selbst - über den Weg des gemeinsamen Pilgerns. Dort könnte man schon eher fündig werden. Am Anfang des Pilgerns bedarf es einer gewissen Zeit, um wieder in diesen ganz speziellen Rhythmus zu kommen. Pilgern ist ein wenig Abenteuer mit einigen Unwägbarkeiten – so wie es dies in vielen Jahrhunderten war. Das Ziel ist klar und liegt auf der Hand, oder besser auf dem Weg: das Heil für die Seele zu finden. Ein Leben lang auf dem Weg zu Gott und doch nicht alleine, eben wie auf einer Pilgerfahrt.

Bei uns klappt dies bisher ganz vorzüglich durch weitere wichtige Aspekte. Die gute Freundschaft zueinander, den notwendigen Respekt untereinander und die Bereitschaft auch einmal zuzuhören, wenn ein anderer da ist, den etwas bedrückt. Pilgern ist Geben und Nehmen zugleich und erweitert den Horizont in jedem Fall und in jedweder Beziehung. Sehnsucht und Hoffnung treiben einen an und mit jedem eigenen Schritt kommen auch die Mitpilger voran. In unserer Gemeinschaft gibt es keine feste Struktur– wir kommen ohne Vorstand und Vorsitz aus. Das klappt alles sehr gut, ebenso wie wir Informationen über die Erzbruderschaft beziehen, aber keiner offiziellen Organisation beigetreten sind. Jeder in unserer Gruppe trägt zum Gelingen bei, indem er eine der vielfältigen Aufgaben übernimmt. So wie man auch beim Pilgern sein „seelisches“ Bündel, oder das derjenigen die einem nahe stehen mit auf die Reise nimmt. Ganz wie wenn man unterwegs auf den Pfaden des Lebens ist – Pilgern eben!

Die ersten Pilger überhaupt waren Frauen – eine davon Kaiserin Helena, die sich auf den Weg ins heilige Land machte. Nach dem Zeugnis des Mailänder Bischofs Ambrosius und des Eusebius reiste sie hochbetagt, im Alter von vermutlich 76 Jahren, nach Palästina. Später ließ sie gemeinsam mit Ihrem Sohn Konstantin die Grabeskirche über dem von Ihnen entdeckten Grab Jesu errichten. Hier schließt sich der Kreis, denn sie war der Legende nach maßgeblich an der Überführung Matthias’ nach Trier beteiligt.

-Unser Anhänger -


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